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Verband Arbeitssicherheit  | Mittwoch, 10 März 2010
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Kaum Käufer für Schutzmasken
Die Angst der Österreicher vor einer möglichen Grippe-Pandemie scheint sich in Grenzen zu halten. Die nun angebotenen Schutzmasken verkaufen sich kaum und in den öffentlichen Verkehrsmitteln wurde auch noch niemand mit einer gesichtet.

Bei Billa, Merkur Bipa und DM wo diese Masken schon um 11,99 Euro pro Packung angeboten wurden, registrierte man zum Start der „Influenza-Schutzmaskenaktion" zwar reges Interesse, der Absatz blieb trotzdem schwach. Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat hatte, wie bekannt, mit Herstellern und den großen Supermarktketten eine vierwöchige Aktion gestartet, bei der zum erwähnten Preis eine Packung mit 20 Masken erhältlich war. Experten rieten statt dessen zur Vorbeugung Vitaminpräparate einzunehmen und sich gegen Grippe impfen zu lassen. Diese Äußerung spiegelt auch die vorherrschende Meinung wider. Die Vorarlberger Apothekerin Claudia Wohlmuth meinte, dass sie persönlich die Schutzmasken nicht empfehlen würde. Auch der neue Präsident der Apothekerkammer Heinrich Burggasser meinte in seinem Interview mit dem „Wirtschaftsblatt": „... das sind Bauschutzmasken der Filterklasse FFP1. Die sind gegen Grippeviren nur bedingt geeignet. Zur Wirksamkeit kann ich nur sagen, dass das sicher besser ist als nichts. Wenn Sie beim Auto nur eine Handbremse haben, geht das auch. Aber auf Dauer ...?".

Alggemeiner Tenor: Diese Schutzmasken seien wegen der komplizierten Handhabung nur für pflegendes Personal wirklich sinnvoll. Zudem können sie nur einen Tag getragen werden; danach müssen die mit Keimen kontaminierten Masken auch entsprechend entsorgt werden.


Wussten Sie...

Die heimische Staatsfläche ist knapp zur Hälfte mit Wald bedeckt, und der Waldanteil nimmt stetig zu. Aus diesen und einigen anderen Gründen ist die Forstwirtschaft kein unbedeutender Wirtschaftsfaktor in Österreich. Die Mehrzahl der heimischen Wälder befindet sich in Privatbesitz. Hier spielt vor allem der bäuerliche Kleinwaldbesitzer eine bedeutende Rolle. Es ist auch bekannt, dass die Arbeit im Wald zu den gefährlichsten Tätigkeiten überhaupt gehört und hier die Unfallwahrscheinlichkeit dementsprechend hoch ist.

 

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