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Verband Arbeitssicherheit | Mittwoch, 10 März 2010
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Sicherheit durch Prävention |
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Autor: Dipl.Ing. Günther Pfeiffer
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Seite 1 von 3 Die heimische Staatsfläche ist knapp zur Hälfte mit Wald bedeckt, und der Waldanteil nimmt stetig zu. Aus diesen und einigen anderen Gründen ist die Forstwirtschaft kein unbedeutender Wirtschaftsfaktor in Österreich. Die Mehrzahl der heimischen Wälder befindet sich in Privatbesitz. Hier spielt vor allem der bäuerliche Kleinwaldbesitzer eine bedeutende Rolle. Es ist auch bekannt, dass die Arbeit im Wald zu den gefährlichsten Tätigkeiten überhaupt gehört und hier die Unfallwahrscheinlichkeit dementsprechend hoch ist. 
Anhand der aktuellen Unfallstatistik der Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) sowie der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) lässt sich erkennen, dass die Arbeitsunfälle bei der Waldarbeit in den letzten Jahrzehnten, bei gleichzeitig gestiegenem Holzeinschlag, stark zurückgegangen sind. Im Jahr 2008 ereigneten sich rund 1.800 Arbeitsunfälle (SVB und AUVA) bei der Waldarbeit. Darüber hinaus weist die Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit auch noch rund 1.400 private Forstunfälle für das Jahr 2008 aus. 
Die meisten tödlichen Unfälle ereignen sich zweifelsohne beim effektiven Umschneiden eines Baumes mit der Motorsäge. Sind die Verletzungen nicht tödlich, so ereignen sich rund die Hälfte der gesamten Forstunfälle beim so genannten „Aufarbeiten" des Baumes, und hier vor allem beim Durchführen von Trennschnitten sowie beim Entasten des Stammes. Weitere Unfälle werden bei der Bringung des Holzes, dem Lagern und Stapeln sowie beim Transport verursacht.
Aufgrund der körperlichen Belastung ist die Waldarbeit allerdings nach wie vor eine Männerdomäne. Frauen verrichten sehr oft „Hilfsarbeiten" wie Astmanipulation oder Pflegearbeiten. Vom Alter her verteilen sich die Unfälle gleichmäßig von den Dreißigjährigen bis zu den Sechzigjährigen Personen. Auffallend ist gerade bei den bäuerlichen Waldbesitzern, dass der Anteil der über Sechzigjährigen „Waldarbeiter", die verunfallen, relativ hoch ist.
Die Verwendung einer geeigneten PSA bei der Waldarbeit sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Aufgrund langjähriger Erfahrung wissen wir, dass die Trageakzeptanz von PSA im Dienstnehmer-bereich schon recht weit gediehen ist. Bei den bäuerlichen Kleinwaldbesitzern ist es so, dass junge Personen, die eine land- oder forstliche Ausbildung genossen haben und in der Ausbildung eine PSA tragen mussten, auch zu Hause bereit sind, sich entsprechend zu schützen. Bei älteren Personen, die schon teilweise Jahrzehnte im Wald arbeiten und keine forstliche Ausbildung haben, ist oftmals noch etwas Überzeugungsarbeit nötig. Aufgrund der Unfallerhebungen wissen wir auch, dass die Wahrscheinlichkeit, einen Unfall zu erleiden, wenn man keine forstliche Aus- oder Weiterbildung absolviert hat, um vieles größer ist, als wenn man eine fundierte Aus- oder Weiterbildung in diesem Fachbereich getätigt hat.
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Die heimische Staatsfläche ist knapp zur Hälfte mit Wald bedeckt, und der Waldanteil nimmt stetig zu. Aus diesen und einigen anderen Gründen ist die Forstwirtschaft kein unbedeutender Wirtschaftsfaktor in Österreich. Die Mehrzahl der heimischen Wälder befindet sich in Privatbesitz. Hier spielt vor allem der bäuerliche Kleinwaldbesitzer eine bedeutende Rolle. Es ist auch bekannt, dass die Arbeit im Wald zu den gefährlichsten Tätigkeiten überhaupt gehört und hier die Unfallwahrscheinlichkeit dementsprechend hoch ist. |
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