Advertisement
Inhalt
Home
Aufgaben & Ziele
M.A.S. - Die Zeitung
Veranstaltungen
Fachwissen
Service
Mitglieder
Presse
Kontakt
News

Verband Arbeitssicherheit  | Mittwoch, 08 September 2010
Home arrow M.A.S. - Die Zeitung arrow AUVA: Enquete über Arbeitsfähigkeit in Wien
AUVA: Enquete über Arbeitsfähigkeit in Wien
Inhaltsverzeichnis
AUVA: Enquete über Arbeitsfähigkeit in Wien
Seite 2
Internationale Experten diskutieren Initiativen zur Erhaltung von Arbeitsfähigkeit  „Arbeit und Alter" sind zentrale Stichworte unserer Zeit: Die Menschen werden immer älter und die Lebens­arbeitszeit immer länger. Gemeinsam mit der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) lud das ÖPWZ zur 2. Enquete Arbeitsfähigkeit in die Oesterreichische Nationalbank. „Wir präsentieren im Rahmen der Veranstaltung Projekte, die zeigen, dass es möglich ist, Arbeits-fähigkeit bis ins hohe Berufsalter zu fördern und zu erhalten", so Wilhelm Stejskal, Mitglied der Geschäftsführung des ÖPWZ. Experten aus Österreich, Deutschland und Norwegen diskutierten unter anderem die Herausforderungen des demografischen Wandels für Politik, Unternehmen und Gesundheitswesen, das Potenzial der Arbeitsfähigkeit zur Bewältigung der Wirtschaftskrise sowie die Chancen und Grenzen altersgerechten Arbeitens. 

Erste Ergebnisse des österreichischen Projekts „Fit für die Zukunft", ins Leben gerufen von AUVA und PVA, mit dem Ziel, möglichst lange die Arbeitsfähigkeit zu gewährleisten, bestätigen: Die Zahl der krankheitsbedingten Frühpensionen kann mit Maßnahmen zum altersgerechten Arbeiten deutlich verringert werden. Damit erlangt das Thema gleichermaßen Bedeutung für Wirtschafts- und Sozialpolitik. „Neben den wirtschaftlichen Interessen der Betriebe stehen bei 'Fit für die Zukunft' vor allem die Gesundheit und die Sicherheit der Beschäftigten im Vordergrund. Wer Arbeitsfähigkeit fördert, fördert Leistungsfähigkeit und gleichzeitig die Lebensqualität der Menschen im Arbeitsprozess", betont der Generaldirektor der AUVA, DI Peter Vavken. „Fit für die Zukunft" liegt ein standardisierter Prozess zugrunde, der Arbeitsbedingungen und -belastungen auslotet, optimiert, umsetzt und eval­-uiert. 21 Betriebe aus acht verschiedenen Branchen nehmen am Projekt teil. Nach der Analyse- und der Umsetzungsphase werden in den Betrieben mit den MitarbeiterInnen ausführliche Befragungen durchgeführt. Die erste Evaluierungsphase ist voraussichtlich bis 2010 abgeschlossen. Der Projektabschluss ist für Mitte 2012 avisiert. Als gesetzliche Unfallversicherung verfügt die AUVA sowohl über die notwendige Beratungskompetenz sowie über den Zugang zu den Betrieben, um bei der Verbesserung der Arbeitsfähigkeit beitragen zu können. „Wir sind zuversichtlich, dass wir sowohl als Projektpartner bei ‚Fit für die Zukunft' als auch im Rahmen der Enquete wichtige Impulse setzen können, um das Thema ‚Arbeitsfähigkeit erhalten' in Österreich weiter voranzutreiben", so Vavken.




© Verband Arbeitssicherheit.