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Verband Arbeitssicherheit | Mittwoch, 08 September 2010
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Umfrage Persönliche Schutzausrüstung: Frauen unzufriedener als Männer |
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Seite 2 von 4
Wichtigste Bezugsquelle Fachhandel und Hersteller Als Bezugsquelle für PSA wird mit 82 Prozent eindeutig der Fachhandel und die Hersteller bevorzugt. Als weitere Quelle sind mit 48 Prozent der Katalog und mit 43 das Internet und der Webshop genannt. Aus Baumärkten wollen sich bis zu 35 Prozent versorgen. 33 Prozent nutzen das Angebot von Mietkleidung bzw Miettextilien.
PSA schützt, belastet auch teilweise und macht krank Obwohl PSA schützt, kommt es durch das Tragen von PSA selbst und durch die Verwendung von dem Menschen nicht passender, also nicht ergonomischer PSA zu Arbeitsbelastungen, die für knapp drei Prozent aller Krankenstände verantwortlich sind. Das Tragen von nicht passender PSA steht somit an sechster Stelle der wichtigsten körperlichen Krankmacher.
Allgemein hohe Zufriedenheit mit PSA, aber Einschränkungen beim Tragekomfort
Sehr zufrieden mit ihrer PSA sind Sicherheitsvertrauenspersonen (100 Prozent bei Frauen und etwas weniger (97 Prozent) bei Männern). Auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind mit ihrer PSA überwiegend zufrieden (drei Viertel der Frauen und rund 90 Prozent der Männer).
Wird allerdings nach konkreten Problemen mit der PSA abgefragt, gaben insgesamt mehr Frauen (33 Prozent) als Männer (24 Prozent) Probleme an. Von den abgefragten Unzufriedenheitsfaktoren herrscht mit Abstand die höchste Unzufriedenheit beim Tragekomfort: - Fußschutz 40,5 Prozent
- Atemschutz 37,8 Prozent
- Gehörschutz 36,8 Prozent
- Handschutz 35,0 Prozent
- Körperschutz 32,2 Prozent
- Kopfschutz 30,8 Prozent
- Augenschutz 30,2 Prozent
- Absturzschutz 29,3 Prozent
Wenn trotz der Unzufriedenheit mit dem Tragekomfort die Tragequote von PSA insgesamt hoch ist, bestätigt diese Umfrage die WIFO-Studie, dass das Tragen von nicht ergonomischer PSA Arbeitnehmer/innen stark belastet und sie auch krank machen kann.
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Wussten Sie... |
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In den letzten Monaten war dieses Thema ständig in den Schlagzeilen. Es gab den Weltfrauentag mit vielen internationalen Berichten, es gab den österreichischen Frauenbericht 2010 und es gab eine Initiative von EU-Kommissarin Reding, die mit Herbst dieses Jahre Maßnahmen plant, um binnen fünf Jahren die Arbeitseinkommen von Frauen an die der Männer anzugleichen. |
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