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Verband Arbeitssicherheit  | Mittwoch, 08 September 2010
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Umfrage Persönliche Schutzausrüstung: Frauen unzufriedener als Männer
Inhaltsverzeichnis
Umfrage Persönliche Schutzausrüstung: Frauen unzufriedener als Männer
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Schutzwirkung: Umfrage zeigt erschreckendes Bild
Die Umfrage ergab ein erschreckendes Bild bei der Zufriedenheit betreffend die Schutzwirkung bei in Gebrauch befindlicher PSA. Nach PSA-Gruppen beträgt der Anteil der Unzufriedenen:

  1. Handschutz      31,3 Prozent
  2. Absturzschutz  26,7 Prozent
  3. Kopfschutz       24,5 Prozent
  4. Atemschutz      24,4 Prozent
  5. Augenschutz    23,0 Prozent
  6. Gehörschutz     21,1Prozent
  7. Fußschutz        18,1 Prozent
  8. Körperschutz    17,4 Prozent
Mangelnde Schutzwirkung von PSA kann viele Ursachen haben. Neben dem Kauf ungeeigneter oder falscher PSA können die Abnutzung, mangelnde Pflege, Reinigung bzw Wartung, das Alter, das überschrittene Verfalldatum oder die unsachgemäße Handhabung die Schutzwirkung der PSA beeinträchtigen oder reduzieren. In der betrieblichen Praxis ist daher vermehrt darauf zu achten, dass der Austausch gebrauchter oder abgenutzter PSA gegen neue rechtzeitig vor jeglichen Funktionsbeeinträchtigungen erfolgt.

Ungeeignete PSA verursachen auch Arbeitsunfälle
Das Sicherheitsgefühl, das die PSA erzeugt, ist manchmal trügerisch. Wer sich auf die Schutzwirkung der PSA verlässt, obwohl diese nicht oder nicht mehr gegeben ist, erleidet fast zwangsläufig einen Arbeitsunfall oder erkrankt. So gaben über 17 Prozent der Befragten an, dass es auf Grund ungeeigneter PSA zu Arbeitsunfällen kam.




Umfrage
Wussten Sie...

In den letzten Monaten war dieses Thema ständig in den Schlagzeilen. Es gab den Weltfrauentag mit vielen internationalen Berichten, es gab den österreichischen Frauenbericht 2010 und es gab eine Initiative von EU-Kommissarin Reding, die mit Herbst dieses Jahre Maßnahmen plant, um binnen fünf Jahren die Arbeitseinkommen von Frauen an die der Männer anzugleichen.

 

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