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Verband Arbeitssicherheit | Mittwoch, 08 September 2010
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Umfrage Persönliche Schutzausrüstung: Frauen unzufriedener als Männer |
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PSA wird bereitgestellt und getragen Erfreulich ist das Umfrageergebnis bei der Bereitstellung von PSA durch die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bei Männern mit rund 90 Prozent. Nicht akzeptabel ist das Ergebnis jedoch bei Frauen. Ihnen steht PSA lediglich in rund 65 Prozent der Fälle tatsächlich zur Verfügung. Die Bereitstellung von PSA sinkt je kleiner der Betrieb ist. Bei mehr als 100 Beschäftigten beträgt sie rund 96 Prozent, bei 51 bis 100 Beschäftigten 87 und bei weniger als 51 Beschäftigten 83 Prozent.
Bei der Verwendung von PSA ist das Ergebnis weitgehend erfreulich. Die Tragequote beträgt bei Männern zwischen 92 und 95 Prozent, je nach Betriebsgröße. Bei Frauen, in Betrieben mit über 50 Beschäftigten, beträgt die Tragequote zwischen 91 und 100 Prozent. Mit nur 72 Prozent ist die Tragequote bei Frauen in Betrieben mit bis zu 50 Beschäftigten allerdings erschreckend niedrig. Eine Erklärung dafür ist, dass auch die tatsächliche Bereitstellung von PSA bei abnehmender Betriebsgröße sinkt.
Wenn beim Einkauf von PSA in erster Linie auf Preise geachtet wird und Qualitätskriterien vernachlässigt werden, wird die PSA von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern letztlich nicht gerne angenommen und die PSA verfehlt ihren Zweck. Nach wie vor gilt: Die nichtgetragene PSA ist die Teuerste!
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Wussten Sie... |
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In den letzten Monaten war dieses Thema ständig in den Schlagzeilen. Es gab den Weltfrauentag mit vielen internationalen Berichten, es gab den österreichischen Frauenbericht 2010 und es gab eine Initiative von EU-Kommissarin Reding, die mit Herbst dieses Jahre Maßnahmen plant, um binnen fünf Jahren die Arbeitseinkommen von Frauen an die der Männer anzugleichen. |
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